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Rossini: Wilhelm Tell in Interlaken
Am 8./9./14./15.September 2018 findet in Interlaken eine Opernrarität statt: Rossinis Oper Wilhelm Tell in französischer Sprache. Schauspieler der Tellspiele wirken mit, dazu ein grosser Chor, Solisten, ein grosses Orchester.
Die Hauptprobe vom 7.9.2018 war phantastisch, sehen Sie hier weitere Infos und Bilder.
Flyer können Sie hier downloaden. Und hier geht's zum Vorverkauf.
Vor zwei Jahren habe ich für Mozarts "Zauberflöte" in einer Aufführung der Musikschule Region Thun mitgewirkt, im Chor und teils auch solo als Papageno. Dieses Jahr darf ich zwar nicht den Wilhelm Tell spielen, doch mit Engagement werde ich im grossen Chor mitwirken, auf der Zwinguri stehend und als Nidwaldner schwören "jurons au Dieu des Rois et des Bergers", aber auch als Soldat den Gessler hochleben lassen "vive Gessler". Ich freue mich sehr auf diesen Auftritt. Sichern Sie sich Ticketss. Achtung, die Aufführungsdaten wurden gestrafft, es gibt nur folgende Aufführungen:
  • Samstag 8. September 2018, 19.00 Uhr/20.00 Uhr
  • Sonntag 9. September 2018, 13.00 Uhr/14.00 Uhr
  • Freitag, 14. September 2018, 19.00 Uhr/20.00 Uhr
  • Samstag, 15.September 2018, 19.00 Uhr/20.00 Uhr
Die Aufführungen finden im Tellspielareal Matten bei Interlaken statt (15 Minuten vom Bahnhof Interlaken-West).
Eine Stunde vor Opernbeginn gibt es ein buntes Vorprogramm mit dem Kinder- und Jugendlichenchor  - nicht verpassen! Also unbedingt eine Stunde vor Opernbeginn kommen.
Tickets sind leider teuer, doch es wird einiges geboten: internationale Solisten, ein grosses Orchester, ein riesiger Chor mit über 150 Mitwirkenden, 100 Schauspieler von den Original-Tellspielen Interlaken!
Wer den Bund oder das Thuner Tagblatt abonniert hat, kann die Tickets über die espace-card mit 25% Rabatt beziehen. Sonst aber direkt bei den Tellspielen Interlaken: Telefon 033 822 37 22
Unsichtbare Christen retten die Kirche
Wunderschön, der Artikel im Kirchenmagazin bref vom 31.8.2018: Der neue Präsident der Kirchgemeinde Bern-Johannes,Marco Ryter,  wird als "unsichtbarer Christ" geschildert, der vielleicht gerade wegen seiner Unbefangenheit diese Kirchgemeinde vorwärts bringt. Sie befand sich anfangs 2017 in einer schweren Krise - nun aber gibt es viele neue Ideen. Ryter und sein neu zusammengestellter Kirchgemeinderat wollen wegkommen von den ideologischen Profil-Diskussionen, die in den Kirchen geführt werden, und sie wollen auch in die Zukunft schauen.  Und vor allem geht Ryter hin zu den Menschen im Quartier. So stelle ich mir Kirche vor. Leider erlebe ich in der Kirche oft das Gegenteil: Formulare, Bürokratie, lange Vorlaufzeiten für Projekte und Ideen. Ich kann nur wünschen, dass das Beispiel der Kirchgemeinde Bern-Johannes Schule macht und sich auch anderswo wieder Leute für die Kirche engagieren, die bisher "unsichtbar" waren und den Kirchen-Insidern eher von oben herab behandelt werden ("Papier-Christen"). Ryter legt offen, dass er sich vorher von der Kirche nicht angesprochen fühlte. Trotzdem habe ich ihn als Menschen kennen gelernt, der wohl mehr vom Christsein verstanden hat als andere.
Das bref-Magazin enthält alle zwei Wochen sehr lesenswerte Artikel.  Da die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn aus Spargründen das bref-Magazin zum Abschuss freigegeben haben, empfehle ich dringend, dieses Heft aus Solidarität zu abonnieren. Wir brauchen eine wohlwollende, aber durchaus auch kritisch-positive Zeitschrift der deutschweizer Reformierten Kirchen.
Gottesdienste in der Waldaukapelle
Wussten Sie, dass es hinter der psychiatrischen Universitätsklinik "Waldau" ein kleines Bijou hat: die Waldau-Kapelle, in welcher jeden Sonntag ein Gottesdienst besucht werden kann. Ich habe das nicht gewusst, bin nun aber auf dieses Kleinod aufmerksam geworden, weil ein Erwachsenen-Ensemble der Musikschule Thun unter der Leitung von André Müller im Sommer 2018 einen Gottesdienst von Pfarrerin Barbara Schmutz begleiten durfte. Margret darf dort als Pianistin mitmachen, und ich bin wieder mal als Zuhörer dabei. Die Predigten von Barbara Schmutz entsprechen mir sehr: keine Schnörkel, keine unverständlich-geschraubten schriftdeutschen Sätze, sondern ein paar verständliche Gedanken, welche zum Weiterdenken anregen.
Deshalb freue ich mich, dass nächstes Jahr wiederum ein solcher Auftritt geplant ist. Das Datum steht noch nicht definitiv fest.
Lesen Sie hier mehr über diese Kapelle.
rechts:
Besonders imposant ist der Kopf des Christophorus vom Christoffel-Turm in Bern, der im Historischen Museum Bern ausgestellt ist. Bei unserem kürzlichen Besuch der 68-er-Ausstellung habe ich ihn fotografiert.
Uebrigens:  Der Christoffel-Turm wurde im 19. Jahrhundert abgerissen, weil er der Geldmaschine, bzw. der ökonomischen Sichtweise der "neuen Welt" im Weg stand.
Christoforus  - Oratorium von Josef Gabriel Rheinberger
Die Thuner Kantorei wird im Herbst 2019 das Oratorium Christoforus von Josef Gabriel Rheinberger aufführen; geplant ist im Sommer ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten, um die Figur dieses "Heiligen Christophorus" besser kennen zu lernen. Nach der Legende soll er als "menschlicher Fährmann" die Menschen über einen Fluss getragen haben. Als er ein Kind hinübertrug, wurde die Last immer schwerer, und Christophorus blieb stecken. Das Kind war  - Jesus Christus, welcher die Sünden der Welt trägt, und die sind leider so schwer, dass sie Christophorus nicht  zu tragen vermochte.
In den Kirchen rund um Thun (Amsoldingen, Blumenstein) und vor allem im Simmental (Erlenbeach, Oberwil, Zweisimmen) und in Saanen gibt es zahlreiche Christophorus - Darstellungen, ebenso an der Kirche Meiringen. Deshalb wird die Thuner Kantorei das Werk auch in Meiringen aufführen und so die Verbundenheit mit dem Berner Oberland aufzeigen. Ein genaues Programm wird in den nächsten Monaten erarbeitet.
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