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Rossini: Wilhelm Tell in Interlaken
Am 8./9./14./15.September 2018 findet in Interlaken eine Opernrarität statt: Rossinis Oper Wilhelm Tell in französischer Sprache. Schauspieler der Tellspiele wirken mit, dazu ein grosser Chor, Solisten, ein grosses Orchester. Hier finden Sie weitere Infos
Besonders empfehlenswert sind diese Aufführungen für unsere Fussball-Nationalmannschaft, damit sie neben dem Doppeladler künftig nach jedem Goal auch noch den Apfelschuss zeigen können. Warnung an alle SVP-ler und Fussballverbandsfuntionäre: Rossini war Italiener und Schiller, der Autor des Tell, war Deutscher..... Und der Wilhelm Tell soll unser Nationalheld sein? Sofort ausbürgern!  Wenn Sie sich trotzdem für diese rassige Oper interessieren, dann können Sie hier den Flyer downloaden.
Hoffnung für die Kirche ?
Ehrlich gesagt bin ich oft ziemlich frustriert von dem, was in der offiziellen Kirche abgeht. Die Behörden verstehen sich als "Manager" und nicht als "Motivatoren" - und was ist in der heutgen wirtschaftsversessenen Zeit ruhmvoller als zu sparen, abzubauen, zu lliquidieren? Da sehne ich mich nach Zwingli, der in ökonomisch schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist und im 16. Jahrhundert daran geglaubt hat, dass die Kirche Jesu Christi etwas Besseres verdient als die damalige Dekadenz der katholischen Nomenklatura. Leider fehlen uns heute Reformatoren, ja gegenteils stelle ich fest, dass einige der "Oberen" sich nach einer Rückkehr ins Mittelalter sehnen: das höchste der Gefühle sind Papstbesuche, selber möchte man in der Hierarchie möglichst weit oben stehen - sei dies als Bischof oder als Gemeinde-Chef "gemäss Organisationsreglement"  - hoffnungslos! Dann aber steige ich in die "Niederungen" unserer Kirche: da gibt es viele tolle Erlebnisse. Gottesdienste in höchster Qualität z.B. eine anregende und ehrliche Predigt in der Waldaukapelle oder ein Gottesdienst mit der Taufe von zwei Achtklässlern in der Johanneskirche Bern, es gibt Taizé-Liturgien, und es gibt Kirchenchöre, welche das Bedürfnis nach Gemeinschaft und nach innerer Ruhe und Konteplation abdecken. Und dann gibt es doch ganz kleine Anzeichen, dass sich die Kirche trotzdem bewegt: eppur si muove! So lässt der Kleine Kirchenrat Thun verlauten, man wolle nun doch eine Gesamtschau durchführen, bevor wieder mal eine Kirche geschlossen wird  - und offenbar will man dazu sogar das Kirchenvolk einbeziehen. Ich bin gespannt  - und gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich nicht nur die Organe gemäss Organisationsreglement äussern können. Denn zu diesen gesetzlichen Organen würde auch Jesus nicht gehören  - doch wäre es vielleicht nicht dumm, wenn man auch auf ihn hören würde.
Oben: Strättligburg. Hier wohnte der Minnesänger Heinrwich von Strättlingen.
unten: Christophorus von Amsoldingen, sichtbar, wenn man durch die Türe in der Südwand eintritt.  Die Kirche Amsoldingen ist ein Kraftort, den man einfach immer wieder besuchen muss.
Oben:
Besonders imposant ist der Kopf des Christophorus vom Christoffel-Turm in Bern, der im Historischen Museum Bern ausgestellt ist. Bei unserem kürzlichen Besuch der 68-er-Ausstellung habe ich ihn fotografiert.
Uebrigens:  Der Christoffel-Turm wurde im 19. Jahrhundert abgerissen, weil er der Geldmaschine, bzw. der ökonomischen Sichtweise der "neuen Welt" im Weg stand.
Klingende Kirchen im Simmental und muhende Hornkühe
Am Pfingstmontag 21.5.2018 sind wir von Boltigen nach Zweisimmen gepilgert, wieder mit interessanten Infos zu den Kirchen und Taizé-Gesängen. Hier finden Sie einige Bilder dazu. Wenn wir in den Kirchen diese wunderschönen Gesänge erklingen lassen, erleben wir den Kirchenraum viel umfassender als bei eienr reinen "kulturhistorischen" Besichtigung. Was Bernhard und Kathrin Kunz hier anbieten, ist ein echtes Erlebnis, in seiner Schlichtheit und in der Kombination von Natur, Kultur und Glaube. Infos unter www.singabende.ch .
Der Heilige Christophorus im Berner Oberland
Im Simmental waren und sind viele Kirchen mit einem grossen Bild des Hl. Christophorus geschmückt. Christophorus ist der Schutzpatron der Reisenden. Er trägt das Jesuskind auf dem Rücken und hält einen Stab in der Hand.  Fresken innen und aussen hat es zum Beispiel in der Kirche Oberwil, aber auch in Erlenbach. Vielleicht gelingt es mir, dieses Jahr alle Kirchen zu besuchen, möglichst wandernd.
Nach der Legende trug Christophorus, der damals noch Offerus hiess, ein Kind über den Fluss. Zuerst war das Kind ganz leicht, in der Mitte des Flusses wurde es immer schwerer: "Kind, du bist so schwer, als hätte ich die Last der ganzen Welt zu tragen!", sagte Offerus. Da offenbarte sich Jesus und bestätigte: "ja, du hast den Christ getragen, der die Sünden der Welt trägt. Von jetzt an darfst du Christophorus. der Christusträger, heissen". Schön nicht wahr, diese alten Legenden.
Waldaukapelle
Am 8.7.2018 haben wir in der Waldaukapelle Bern den Gottesdienst bei Pfarrerin Barbara Schmutz besucht, weil Margret mit einem Ensemble der Musikschule Thun (Leitung: André Müller) dort aufgetreten ist. Lesen Sie hier mehr über diese Kapelle und über den Gottesdienst.
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