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Liebhaberorchester Volkshochschule thun

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Es geht weiter: Von Andreas Mürner zu Jean-Pierre Moresi

Nach dem Rücktritt des langjährigen Dirigenten des Liebhaberorchesters der Volkshochschule Thun, Andreas Mürner, geht es weiter. Zwar sind alle traurig, weil Res Mürner ein begnadeter Animator für Laienmusiker war. Mit seinem Gespür für das Machbare und mit seiner Motivationsgabe vermochte er das Orchester zu einem sicheren Wert in der Thuner Kulturlandschaft zu entwickeln. Keine Schiggi-Miggi-Kultur mit Cüplis und teuren Stars, sondern eine echte Thuner Spezialität für Leute von hier. Dass am Abschiedskonzert im Dezember 2010 Alexandre Dubach mitwirkte, war ein grosses Geschenk und der Höhepunkt in der Aufbauarbeit dieses Orchesters mit dem etwas sonderbaren Orchesterklang. Denn Andreas Mürner hat alle Werke selber arrangiert, stets genau zugeschnitten auf die jeweilige Besetzung des Orchesters.

Oben: Alexandre Dubach, für mich der beste Violinist unserer Zeit, spielte beim Abschiedskonzert mit dem Liebhaberorchester der Volkshochschule Thun. Das Publikum (und auch das Orchester) war begeistert.
Foto aus Facebook

Nun ist er in den orchestralen Ruhestand getreten, schade. Aber mit Jean-Pierre Moresi hat er einen Nachfolger gefunden, der dem Orchester sicher auch wieder seinen Stempel aufdrücken kann. Moresi ist gleichzeitig Leiter des Musikvereins Thun, der aus der früheren Arbeitermusik hervorgegangen ist. Schon übt das Orchester fleissig auf das erste Konzert mit Moresi, das im Sommer 2010 stattfinden soll.

Abendkirche vom 14.2.2010, 17.00 Uhr, in der Stadtkirche Thun

Vorher aber gibt es nochmals einen erfreulichen Rückfall in die Mürner - Zeit. Am 14.Februar 2010, 17.00 Uhr, tritt ein Teil des Orchesters nämlich in der Stadtkirche Thun anlässlich der Abendkirche auf. Gespielt wird in drei Teilen die "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel, ein Paradestück des Orchesters, das immer wieder auf dem Programm stand. Die Predigt hält Pfarrer Roland Klingbeil.

8.2.2010/GEA

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